
Mit
den ersten milden und feuchten Nächten sind Erdkröten,
aber auch Grasfrösche und Molche, aus der Winterruhe
erwacht. Für viele der noch schwachen und trägen
Tiere endet die Wanderung zu den angestammten Laichgewässern
dort, wo Straßen ihren Weg kreuzen. In den Rieselfeldern
betrifft dies vor allem Coermühle und Hessenweg,
aber auch die Coerheide. Es sterben nicht nur Amphibien,
die direkt von den Reifen überrollt werden. Bereits
bei Geschwindigkeiten von unter 50 km/h entsteht unter
dem Fahrzeug ein Unterdruck, der die Tiere zerfetzt.
Da die Kröten nachts wandern, sollten diese Straßen
bei Dunkelheit unbedingt gemieden werden.
Inzwischen haben sich aus den Laichballen der Grasfrösche
und den Laichschnüren der Erdkröten Kaulquappen
entwickelt. Die Alttiere haben die Gewässer größtenteils
wieder verlassen und an ihre Stelle sind nun die bei
warmem Wetter lautstark rufenden Grünfrösche
getreten.
Es wurde sogar wieder ein Laubfrosch gehört, der
bisher leider nur sehr selten in den Rieselfeldern nachgewiesen
werden konnte.