Kröten wandern!

LaubfroschMit den ersten milden und feuchten Nächten sind Erdkröten, aber auch Grasfrösche und Molche, aus der Winterruhe erwacht. Für viele der noch schwachen und trägen Tiere endet die Wanderung zu den angestammten Laichgewässern dort, wo Straßen ihren Weg kreuzen. In den Rieselfeldern betrifft dies vor allem Coermühle und Hessenweg, aber auch die Coerheide. Es sterben nicht nur Amphibien, die direkt von den Reifen überrollt werden. Bereits bei Geschwindigkeiten von unter 50 km/h entsteht unter dem Fahrzeug ein Unterdruck, der die Tiere zerfetzt. Da die Kröten nachts wandern, sollten diese Straßen bei Dunkelheit unbedingt gemieden werden.

Inzwischen haben sich aus den Laichballen der Grasfrösche und den Laichschnüren der Erdkröten Kaulquappen entwickelt. Die Alttiere haben die Gewässer größtenteils wieder verlassen und an ihre Stelle sind nun die bei warmem Wetter lautstark rufenden Grünfrösche getreten.
Es wurde sogar wieder ein Laubfrosch gehört, der bisher leider nur sehr selten in den Rieselfeldern nachgewiesen werden konnte.